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Florian Kargl
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Freischwimma – Tech Rider

Cover „Roda Fodn“ 

Roda Fodn Cover

Pressebilder (photos: andreasjakwerth.com)

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Text zu „Roda Fodn“

Ist Halsstarrigkeit eine Qualität? Ja doch. Dann nämlich, wenn es sich nicht um taube und tumbe Verstocktheit handelt. Sondern um eine Vision, der man konsequent und unbeirrt folgt – wie einem roten Faden in einer Story, die gerade mal angerissen wurde, aber noch lange nicht zu Ende erzählt ist.

„Roda Fodn“ ist das dritte Kapitel jener Geschichte, die uns die Herren Kargl, Würrer, Haslinger, Ledwinka und Lausch erzählen. Unter dem Namen Freischwimma. Die beiden ersten Kapitel hießen „FS1“ (2009) und „Rostiga Nogl“ (2012), anno 2014 gab es unter dem Titel „Gresta Riss“ eine Zusammenfassung für Neueinsteiger. Und mit den EPs „Brachoida“ und „Kum Owa“ einen Vorgeschmack auf Kommendes.

Wovon handelt dieser Fortsetzungsroman? Vom Drang nach Eigensinn. Vom lustvollen Wandeln an der Grenze. Vom Durchhalten im Sturm. „Wer mutig ist, wird Abenteuer suchen. Wer Abenteuer sucht, wird Leben finden.“ Es ist zuvorderst der Rock’n’Roll im Leben des Sängers und Textschmieds Florian Kargl, der sich hier Bahn bricht. „Es gilt der Oberflächlichkeit das Verborgene und doch Spürbare zu entreißen… Kampf den heuchelnden Fassaden!“

Die Tonspur zu diesen letztlich sehr persönlichen Beobachtungen, Einblicken und Rückschlüssen von Florian Kargl tönt vertraut. Freischwimmas Klangkosmos ist so brachial wie werthaltig, wurzelt hörbar jenseits urbaner Moden, streift an Blues und Rock an, um unterm Strich eine – manchmal leichtfüßige, manchmal bleischwere – Form von Heavy Soul anzustimmen. Im Kontext der aktuellen (und nicht immer taxfrei zu goutierenden) Neo-Wienerlied-, Dialekt- und Volks-Rock’n’Roll-Manie fällt der Waldviertler Partie fast automatisch eine Aussenseiter-Rolle zu. Freischwimma machen ihre Musik eben nicht aus Kalkül. Sondern aus, Prost!, Sturm und Drang. Mit dem Neo-Austropop im Gefolge von Wanda & Co. hat man auch wenig am Hut. Dafür mischt man einfach schon viel zu lange, eigenbrötlerisch und intensiv an der Rezeptur des eigenen Gebräus.

Unsere Behauptung lautet ungebrochen (und wir werden sie wiederholen, bis der Beweis erbracht ist): Freischwimma könnten richtig populär werden! Weil sie mit dem Alltag und der Lebenswelt und dem kleinhäuslerischen K&K-Kosmos von Wien und Umgebung (und damit sind sowohl Böheimkirchen, Bleiburg und Bregenz gemeint und eventuell auch Bayreuth, Bern und Berlin) ihr Spiel spielen. Kein hinterfotziges Spiel, beileibe nicht. Sondern ein bissl ein bissiges, aufmunterndes, liebevolles. „Wer sich darin nicht wiederfindet, dem ist nicht zu helfen“ stand irgendwo zu lesen über die Welt von Freischwimma.

Lässigkeit, Bodenständigkeit und Halsstarrigkeit haben Kargl & Co. zur Genüge bewiesen. Jetzt gilt es nur mehr, dem roten Faden zu folgen. Mitten ins Scheinwerferlicht. Ins Radio. Ins Fernsehen. Ins Netz. In die Charts. Kurzum: ins Bewusstsein derer, die es dann immer schon gewusst haben wollen. Aber bislang nicht wussten.

Walter Gröbchen / monkey.